Neuigkeiten

26.10.2009

Neues eBook online: Virenscanner installieren und einsetzen

Für viele eigentlich selbstverständlich, trotzdem habe ich ein paar Tipps zusammen getragen, die vor allem für frische Computernutzer interessant sein dürften.

 

07.10.2009

Aufgrund der vielen Probleme nochmal der Hinweis auf mein kostenloses eBook "Wie surfe ich sicher durchs Internet". Sie finden es unter "eBooks", wo sich auch noch andere nützliche eBooks finden.

 

07.10.2009

Weitaus größeres Ausmaß der Kontenausspähung

Die gephishten Live-Konten waren allem Anschein nach nicht die einzigsten Konten, welche ausgespäht wurden. Auch Konten von Yahoo, AOL und Googlemail scheinen betroffen zu sein.
Die betroffenen Firmen appelieren daher eindringlich, die Konten zu überprüfen und vor allem den Computer auf Viren und Trojaner zu untersuchen. Das Problem lag hier eindeutig nicht bei Microsoft, da auch Google und Yahoo zugeben mussten, dass Konten von Anwendern ausgespäht wurden - was letztendlich auf Anwederfehler zurückzuführen ist. In einer weiteren Info von Microsoft wird genannt, alle Passwörter alle 90 Tage zu ändern, ein Passwort niemals ein zweites mal verwenden und den Computer durch einen Virenscanner vor Viren und Trojaner zu schützen.

 

06.10.2009

Mehrere tausend europäische Hotmail-Konten ausgespäht

eMail-Adressen mit dazugehörigen Passwörtern sind laut Microsoft von mehreren zehntausend europäischen Windows-Live-Konten vermutlich per Phishing ausgespäht worden. Die Datensätze wurden bereits am ersten Oktober ins Internet gestellt.
Alle betroffenen Konten wurden von Microsoft gesperrt. Benutzer, die sich nun nicht mehr einloggen können, erhalten eine Hilfestellung. So soll ein Online-Formular zur Verifizierung ausgefüllt werden, um wieder Zugang zum Live-Konto zu erhalten.
Da Anwender fälschlicherweiße das Windows-Live-Passwort auch für andere Konten verwenden könnten, sollten dort die Passwörter auf alle Fälle geändert werden.

 

30.09.2009

Nicole Degener schreibt...

Mal eine andere Spammasche: Eine fiktive Reporterin schreibt an ihre Redaktion, dass sie ein interessantes Gerät entdeckt hätte.

Ich habe im Internet recherchiert, eine Nicole Degener ist nicht auffindbar. Zumindest nicht beim Focus:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte schaut Euch doch einmal diese Webseite an:

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Die Firma produziert diese Geräte selbst. Eine sehr interessante Idee. Wir sollten auf jeden Fall einen Artikel darüber schreiben, zumal diese Geräte inzwischen vermehrt in Deutschland eingesetzt werden.
Bin rechtzeitig zur Redaktionsbesprechung zurück im Büro, wenn der Flieger nicht wieder Verspätung hat.

Freundlichst
Nicole Degener

Ein oder zwei Tage später erhält man dann folgende eMail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine letzte Mail war nicht für Sie bestimmt.
Hatte mich in der Mailadresse völlig vertan.

Ich bitte meine Belästigung vielmals zu entschuldigen.

Freundlichst
Nicole Degener

Letztendlich handelt es sich nur um einen Versuch, mal wieder auf irgendein Produkt durch nervige und lästige eMails aufmerksam zu machen. Also am besten löschen!

 

28.09.2009

Pressemitteilung vom ULD:
Verbraucherzentrale SH und ULD informieren zum illegalen Datenhandel

Vor einem Jahr wurde die Öffentlichkeit in Deutschland vom Ausmaß und der kriminellen Energie des praktizierten illegalen Datenhandels aufgeschreckt. Millionen von Personendatensätzen mit Telefonnummern, Geburtsdaten und Kontonummern wurden auf dem Schwarzmarkt ausgetauscht und zur Belästigung von Verbraucherinnen und Verbrauchern, zum Fingieren von Verträgen und zum Plündern von Bankkonten missbraucht. Die Aufdeckung dieser skandalösen Verhältnisse ging von Schleswig-Holstein aus, als ein Callcenter-Mitarbeiter eine Daten-CD-ROM der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) übergab. In der Folge kam es zu mehreren Ermittlungsverfahren und letztlich auch zu einer Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes.

Die Gesetzesänderungen und die Ermittlungen haben nicht zur Beendigung der kriminellen Machenschaften geführt. Die Verbraucherzentrale und das ULD müssen vielmehr feststellen, dass der illegale Datenhandel und der Datenmissbrauch eher noch zugenommen hat. Dies ist Grund für die Herausgabe einer gemeinsamen 17seitigen Broschüre, in der allgemein verständlich erläutert wird, wie sich Menschen vor Datenklau schützen und wie sie sich dagegen wehren können: Wie beschaffen sich Kriminelle Daten? Wie werden die Daten zur Abzocke genutzt? Wie bekomme ich mein abgebuchtes Geld zurück? Welches sind meine Rechte? Wer kann mir helfen?

Thorsten Meinicke von der Verbraucherzentrale: "Besser als jeder behördliche Ermittlung und Schadensbegrenzung ist die Prävention. Wir geben Tipps zum Selbstschutz." Thilo Weichert, Leiter des ULD:
"Datenschützer und Verbraucherschützer wollen den Sumpf des illegalen Datenhandels trocken legen. Dafür benötigen wir die Unterstützung der Betroffenen, indem sie uns ihre Erfahrungen mitteilen."

Die Broschüre "Illegaler Datenhandel -- Das Geschäft mit Ihren Bankdaten"
ist bei der Verbraucherzentrale SH und beim ULD unentgeltlich erhältlich. Sie kann auch im Internet heruntergeladen werden unter

www.datenschutzzentrum.de/blauereihe/

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an:
Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein Holstenstr. 98, 24103 Kiel
Tel: 0431 988-1200, Fax: -1223
E-Mail: mail@datenschutzzentrum.de

oder an die:
Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein
Beratungsstelle Kiel
Andreas-Gayk-Straße 15, 24103 kiel
Tel.: 0431 59099-40

Archiv
2009
Mai 2009
Juni 2009
Juli 2009
August 2009
September 2009
Oktober 2009
November 2009
Dezember 2009
 
2010
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August