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28.08.2009
Isch liebe Disch - Aber Scam bleibt Scam
In letzter Zeit häufen sich die “I love you” Scam-Attacken. Einige eMail-Accounts werden regelrecht gefüllt mit dieser Scam Art. Für alle, die noch nicht wissen, was unter Scam zu verstehen ist: Das Vorgeben falscher Tatsachen mit der Absicht, hieraus Geld zu erhalten. Betrug also. Was früher gerne per Fax gemacht wurde, wird nun mit hundertausenden (wenn nicht sogar Millionen) eMails versucht. Es gibt verschiedene Scam-Arten (sehr berühmt sind zum Beispiel die “Nigeria-eMails”). Die etwas “süßeren” Scam-Mails, in denen (natürlich fiktive) Frauen hauptsächlich aus Osteuropa oder Russland ihre Liebesbriefe schreiben, veröffentliche ich in diesem Blog. Als Warnung für alle die meinen, sie hätten die Frau ihres Lebens gefunden (und ihr jetzt gerne mit ganz viel Geld verhelfen möchten, nach Deutschland zu kommen), aber auch aus reinem Spaß. Und natürlich mit den Fotos!
Hier geht es zum "Scam bleibt Scam"-Blog |
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27.08.2009
Youtube-Videos herunterladen und anschauen
Auf Youtube (und anderen Videoportalen) kann man sich stundenlang alle möglichen Videoclips anschauen. Es gibt fast kein Thema, welches nicht dort zu finden ist. Wit-ziges, belangloses, sportliches, informelles, usw. Es ist alles dabei. Bei dem ein oder anderen Videoclip hat man oft das Bedürfnis, diesen auf der Festplatte speichern zu können. So wäre es möglich, die Videoclips auch ohne Internetzugang anschauen zu können. Eine Downloadfunktion gibt es bei den meisten Videoportalen in der Regel nicht. Wie also an die Videoclips heran kommen?
Abhilfe kann hier die kostenlose Software „Free Download Manager“ geben. Im neuen eBook wird der Installationsvorgang sowie das Herunterladen der Videoclips beschrieben.

PS: Momentan gibt es beim Download von Youtube-Videoclips Probleme. Sollten diese weiter bestehen, bitte Info an mich. |
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25.08.2009
Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) warnt vor einer neuen Abzocke am Telefon. Vermutlich werden sich die Betrüger nicht nur auf Schleswig-Holstein beschränken, sondern auch in Baden-Württemberg zuschlagen:
ULD warnt vor kriminellen "Datenschützern"
Pressemitteilung
Seit Kurzem häufen sich die Anfragen im Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) und beim Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit von früheren Teilnehmern von Glückspielen, die von einem "Berliner Datenschutzzentrum" Anrufe erhalten, das ihnen Schutz vor unerwünschten Anrufen für einen Gegenwert von 60 Euro im Monat anbietet. Auf Rückfrage weigern sich die Anrufenden, postalisch zu verkehren und geben falsche Namen und eine falsche Adresse des "Datenschutzzentrums" an und eine kostenpflichtige 0900-Telefonnummer für Rückfragen. Die Anrufenden haben nicht nur die Telefon-, sondern auch die Kontonummer, die am Telefon zu verifizieren versucht wird.
Thilo Weichert, Leiter des ULD, erklärt dazu nach Abstimmung mit dem Berliner Datenschutzbeauftragten: "Solche cold calls, also kalte Anrufe von seriösen Datenschützern gibt es nicht und darf es nicht geben. Hier sind kriminelle Abzocker am Werk, die sich die Telefon- und Kontodaten auf dem illegalen Markt beschafft haben. Vergleichbare perfide Betrügereien versuchen organisierte Kriminelle schon seit Längerem unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes zu begehen. Wir raten den Angerufenen - wie generell - dringend, keine persönlichen Angaben zu machen und schon gar keine Aufträge zu geben. Wer solche Anrufe erhält, sollte unbedingt regelmäßig seine Kontoauszüge kontrollieren. Können die Angerufenen den Anrufern ermittlungsrelevante Informationen entlocken, so bitten wir um Benachrichtigung, um diesen Hinweisen weiter nachgehen zu können."
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an:
Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein Holstenstr. 98, 24103 Kiel
Tel: 0431 988-1200, Fax: -1223
E-Mail: mail@datenschutzzentrum.de |
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19.08.2009

Sicherheit und Freiheit
So prangt es derzeit von den Wahlkampfplakaten der CDU (wie hier in Dettingen). Dass die Freiheit bei der CDU an zweiter Stelle steht, ist wenig verwunderlich. Dass aber ausgerechnet eine Partei wie die CDU das Wort "Freiheit" als Wahlkampfmittel missbraucht, ist nicht lächerlich, sondern blanker Hohn. Würde es "Sicherheit statt Freiheit" lauten, wäre absolut nichts dagegen zu sagen, da eher dies die CDU ausmacht.
Eine Partei, welche massiv gegen die freiheitlichen Grundrechte dieses Landes vorgeht, sollte das Wort "Freiheit" nicht in das Wahlprogramm mitaufnehmen. Es wäre wirklich besser gewesen, wenn die CDU mit ihrem bisherigen Wahlprogramm weiter gemacht hätte: nichts tun und der SPD bei der Selbstzerstörung zuschauen.
Die CDU steht unter anderem für die Vorratsdatenspeicherung (verdachtsunabhängige Speicherung und Überwachung aller Kommunikationsverbindungen), Internetzensur und das BKA-Gesetz.
Aber nie und nimmer für Freiheit, den Schutz der bürgerlichen Grundrechte und Datenschutz. |
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15.08.2009
Definition "Raubkopie"
Da das Wort "Raubkopie" bzw. "Raubkopierer" gerne von Medien, Musik- und Filmindustrie sowie (leider) auch von der Justiz verwendet wird, kläre ich über diesen Fehler auf - zumindest versuche ich es:
"Raub" (Quelle Wikipedia) bedeutet: "Raub ist nach deutschem Strafrecht die Wegnahme (Besitzübergang) einer fremden beweglichen Sache mittels Gewalt gegen eine Person oder unter Androhung einer gegenwärtigen Gefahr für Leib und Leben..."
Wird beim Erstellen eines urheberrechtlich geschützten Werkes Gewalt ausgeübt? Nein. Das Wort Raub ist deshalb völlig fehl am Platz.
Korrekter wären Bezeichnungen wie "nicht genehmigte Kopie", "nicht lizenzierte Kopie" oder "illegale Kopie" (wobei letzteres schon wieder zu diskutieren wäre)
Handelt es sich um Diebstahl? (Quelle dt. Strafgesetzbuch): "Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. "
Es muss sich also um ein bewegliches Gut handeln. Und es handelt sich um Diebstahl, wenn einer Person dieses Gut weggenommen wird.
Handelt es sich z.B. bei einer CD mit Musikstücken darauf um ein bewegliches Gut? Ja. Aber: Diese CD wird "nur" kopiert und nicht entwedet. Sie bleibt beim Eigentümer. Dem Eigentümer ist auf den ersten Blick also kein Schaden entstanden, da ihm nichts entwedet wurde. Die Bezeichnung "Diebstahl" trifft hier also auch nicht zu.
Ist ein Schaden entstanden? Ja und nein. Nein deshalb, weil die CD nicht gestohlen wurde. Ja deshalb, da eine CD kopiert wurde, ohne dass dafür Geld bezahlt wurde. Der Musikindustrie entging also das Geld.
Problem bei "ja": Wenn es die Möglichkeit des Kopierens nicht geben würde, würde dies dann automatisch heißen, dass alles gekauft würde? Sicherlich nicht.
Viele Jugendliche z.B. laden sich aus dem Netz Musikstücker herunter, um Probe zu hören. Gefällt ihnen die Musik nicht, wird sie gelöscht. Ist ein Schaden durch die Kopie entstanden? Nein. Wenn die Musik aber gefällt, wird sie gekauft - oder illegaler weiße behalten.
Wenn eine Person etwas kopiert, bedeutet es also noch lange nicht, dass sie dieses Werk auch gekauft hätte. Aus diesem Grund sind auch Sätze wie "im letzten Jahr wurden über eine Million Musikstücke kopiert, was zu einem Schaden von zehn Millionen Euro führte" falsch. Denn hier geht man davon aus, dass diese eine Million Musikstücke gekauft worden wäre, wenn es die Möglichkeit der Kopie nicht geben würde.
Die ganze Sache ist knifflig und einfach zugleich. Und zieht noch einen ganzen Rattenschwanz hinter sich hier. Vielleicht werde ich mir in nächster Zeit hierzu das ein oder andere Thema herausgreifen.
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12.08.2009
Neue Fotos! Eine Handvoll Fotos vom "Fotoshooting" auf dem Dettinger Kirchturm. Entstanden sind die Fotos am 24. Juni 2009.
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11.08.2009
Hier ein recht guter Online-Artikel von Spiegel.de, der viele Wahrheiten zu Internet, der Gesellschaft und Politiker enthält (leider auch ein paar Fehlerchen, aber ich lasse den Artikel einmal unkommentiert): Spiegel.de
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10.08.2009
Es ist Wahlkampf - und die Politiker überschlagen sich mit Ideen, Forderungen und Wünschen.
Da wäre zum Beispiel Thomas de Maiziere von der CDU. Er, immerhin Kanzleramtschef, spricht sich für Verkehrsregeln im Internet aus, da dieses große Gefahren und Scheußlichkeiten bieten würde, "die jede Vorstellungskraft sprengen" würden. Es könne nicht angehen, dass das Internet ein rechtsfreier Raum sei.
Nun, lieber Herr de Maiziere, das ist es auch nicht. Das Recht wird wie im realen Leben auch im Internet gebrochen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Straftaten schwerer zu verfolgen sind. Räumt ein russischer Hacker mein Konto leer, ist diese Straftat schwerer zu klären als ein Handtaschendiebstahl in der Reutlingern Innenstadt. Genauer gesagt: Das Zivilrecht gilt im Internet genau so wie im realen Leben!
Schwerer wäre zum Beispiel auch das Verfolgen von "Raubkopierern" (damit sind Personen gemeint, welche sich eine nicht lizenzierte Kopie z.B. eines Musikstückes, einer Software oder eines Films besorgen/machen). Frau Angelika Krüger-Leißner, die Film-Expertin der SPD, monierte, dass unsere starken Grundgesetze hier zu oft im Weg stehen würden, um härter gegen Personen vorgehen zu können, welche gegen das Urheberrecht verstoßen.
Bedenklicher finde ich dagegen, dass eine deutsche Politikerin Probleme mit dem Grundgesetz hat. Glücklicherweiße verfügt Deutschland über eine recht gute Verfassung, welche Privatpersonen durch die informationelle Selbstbestimmung schützt. Wo kämen wir auch hin, wenn ohne richterliche Anordnung Durchsuchungen in welcher Form auch immer stattfinden würden?!
Dass das Internet Politikern (nicht nur hier in Deutschland) ein Dorn im Auge ist, dürfte verständlich sein. Praktisch jede Person, welche sich halbwegs im Internet auskennt, kann sich sämtliche Informationen über alle Politiker einholen. Wikipedia, Lobbycontrol und Abgeordnetenwatch sind nur ein kleiner Teil an Informationsquellen. Zudem kommt, dass das Internet genügend Plattformen bietet, auf welchen sich Bürger austauschen und verbünden können. Mündige, kritische und informierte Bürger können eben nunmal durchaus ein Risiko darstellen... Schnell können Aussagen von Politikern durchleuchtet, hinterfragt und für jeden lesbar kommentiert werden.
Es wäre schön, wenn sich nach der Wahl im September deutlich mehr Politiker und Minister in Berlin befinden, welche mehr Ahnung von Internet und Urheberrecht und keine Probleme mit dem Grundgesetz haben. So Fragen wie von der momentanen Justizministerin Zypries "Browser? Was war das nochmal" sollten dann auf keinen Fall mehr fallen.
Ach ja... Und natürlich "Zum Wohle des deutschen Volkes". Und nicht zum Wohle von irgendwelchen Konzernen, einzelnen Personen oder anderen Ländern.
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02.08.2009
Erholung muss sein...
Sicher, ein Computer ist (für viele) in erster Linie ein Arbeitsgerät. Aber auch mit einem Arbeitsgerät kann man ein wenig abschalten - was ab und zu einfach nötig ist.
Ganz gut kann man dies zum Beispiel bei einer kleinen Partie Tetris - die meisten Computernutzer dürften dieses Spiel noch von früher kennen. Rechteckige Formen fallen anfangs noch langsam von oben herab und der Spieler muss diese Formen durch die Pfeiltasten so verschieben oder drehen, dass sie lückenlos eine Reihe ergeben. Diese verschwindet dann, die darüber liegenden Steine fallen nach unten. Wird der Stapel aber immer größer und stößt irgendwann oben an, so dass keine neuen Steine nachfallen können, ist das Spiel vorbei und man hat verloren.
Im Internet gibt es jede Menge Tetris-Versionen, eine besonders schöne habe ich auf folgender Seite gefunden: Tetris
Viel Spaß! |
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